Stallmann-Hiestand Riesling Spätlese Trocken Tafelstein
Zusammenarbeit im Team ist oft eine jener bequemen Phrasen, die in Broschüren und Unternehmensreden auftauchen. In der Praxis gibt es fast immer eine führende Figur und ein unterstützendes Umfeld. Doch bei Stallmann-Hiestand wird diese Idee auf natürliche Weise umgekehrt. Das Team ist nicht eine Struktur um jemanden herum, sondern die Struktur selbst. Und hier ist dieses Team zudem eine Familie. Diesmal ist der Ausdruck nicht metaphorisch. Alles geschieht in Uelversheim, in Rheinhessen (Deutschland), in einem Haus, das nicht nur als Weingut fungiert, sondern auch als lebendiges Gedächtnis des Ortes. Unter seinen Mauern befindet sich ein etwa 250 Jahre alter Keller, ein Raum, in dem die konstante Temperatur daran erinnert, dass Wein eine tief verwurzelte Tätigkeit in der Zeit und in der generationsübergreifenden Kontinuität ist. Werner Hiestand repräsentiert die Generation, die den Wendepunkt markierte. Er war es, der den Übergang von einem gemischten landwirtschaftlichen Betrieb zu einem ausschließlich auf Wein spezialisierten Weingut vorantrieb und auch die Weinbauorganisation von Rheinhessen präsidierte. Heute ist er weiterhin aktiv, insbesondere im Weinberg und im direkten Kontakt mit dem Wein durch Verkostungen, aber der tägliche Ablauf hängt nicht mehr von ihm ab. Diese Rolle hat Christoph Hiestand, sein Sohn, übernommen, der an der Universität Geisenheim ausgebildet wurde. Seine Verantwortung umfasst den gesamten Prozess, von der Arbeit im Feld bis zur Kellerei, wo die vorherrschende Idee ist, so wenig wie möglich einzugreifen, damit der Ursprung sich mit größtmöglicher Klarheit ausdrückt. Aber was dieses System funktionieren lässt, ist nicht nur der Generationenwechsel, sondern die Art und Weise, wie jede Funktion verteilt wird. Siglinde Hiestand, eine auf Wein spezialisierte Journalistin und Ehefrau von Werner, verbindet das Weingut durch Verkostungen und Veranstaltungen mit der Außenwelt. Nora Hiestand, die Ehefrau von Christoph, übernimmt den wirtschaftlichen und organisatorischen Teil und stellt sicher, dass das gesamte Gefüge tragfähig ist. Die Weinlese erfolgt manuell, mit einer strikten Auswahl bereits im Weinberg. In der Kellerei folgt der Prozess derselben Logik der Zurückhaltung: sanftes Pressen, Gärung in Edelstahltanks bei niedriger Temperatur und lange Zeiten, die die aromatische Ausdruckskraft fördern, ohne Spannung zu verlieren. Nach der Gärung bleiben die Weine auf ihren Feinhefen im Tank, reifen langsam, gewinnen an Textur, ohne Definition oder Reinheit zu opfern. Diese Arbeitsweise spiegelt sich deutlich in Weinen wie Riesling Spätlese Trocken Tafelstein wider, der aus den Terrassen des Rheins stammt, in einem Weinberg mit tiefen Böden aus Löss, Kalkstein und Mergel. Dort beginnt alles in einem natürlichen Gleichgewicht zwischen Boden und Klima und endet in einer Kellerei, die Eingriffe so weit wie nötig vermeidet, damit der Wein seine ursprüngliche Identität bewahrt. In Stallmann-Hiestand Riesling Spätlese Trocken Tafelstein gibt es kein unnötiges Gewicht oder ablenkende Süße. Es ist ein Riesling, der einen Eindruck von Reinheit und Richtung hinterlässt, der sehr selten ist. | Preis |
13,80 €
18,40 €/l
|
|---|---|
| Shop | Versand (at): 9,90 € Kostenloser Versand |
| Versand | Kostenloser Versand für Bestellungen über 150 €! |
| Jahrgang | 2023 |
| Einheit | 0.75 l |
| Menge | 1 Stück |
| Lagerstand | verfügbar in ausreichender Menge |
| Produzent | Stallmann-Hiestand |
| Kategorie | Weißwein |
| Land | |
| Region | |
| Ort | |
| Sorte | unbekannt |
| Alkohol | |
| EAN | 4260072763326 |
| Artikelnummer Shop | 30209-77268 |